Die R&S Immobilienmanagement GmbH plant mit dem Projekt „i10“ einen bedeutenden Abschluss des iCampus im Münchener Werksviertel. Auf einem rund 4.600 Quadratmeter großen Grundstück an der Ecke Ampfingstraße/Grafinger Straße sollen bis 2028 zwei Hotels und ein Büropavillon entstehen.
Der Siegerentwurf für die Fassadengestaltung stammt von den Architekturbüros Beer Bembé Dellinger und HENN Architekten. Geplant sind etwa 13.300 Quadratmeter Fläche für die beiden Hotels sowie rund 2.700 Quadratmeter für den Büropavillon.
Die Hotelfassaden werden aus vorgehängten, hinterlüfteten Keramikelementen bestehen, die teilweise aus recycelten Baustoffen gefertigt sind. Diese Keramikplatten variieren in Farbtönen, Legerichtung, Struktur und Glanzgrad. Der freistehende Büropavillon erhält eine Pfosten-Riegel-Fassade aus recyceltem Aluminium in Taupe- und Bronzetönen mit unterschiedlichen Glanzgraden. Diese Materialwahl reflektiert das industrielle Erbe des Werksviertels und verbindet den Neubau mit der Geschichte des Ortes.
Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle im Konzept des i10. Die Fassadenkonstruktion ist auf Kreislauffähigkeit ausgelegt, und Photovoltaikelemente auf den Dächern sollen zur Energiegewinnung beitragen. Zudem sind großzügige Dachterrassen für die Büronutzer sowie ein intensiv begrüntes Flachdach geplant, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und zur ökologischen Vielfalt beizutragen.
Mit dem i10 erweitert R&S Immobilienmanagement das Hospitality-Angebot im Werksviertel und reagiert auf den steigenden Bedarf an Hotelzimmern für Unternehmen und internationale Gäste. Der Baustart ist für 2026 vorgesehen, die Fertigstellung für 2028.
